Erneuerung aus dem Geist Gottes der katholischen Kirche in der deutschen Schweiz

Ehem. Charismatische Gemeindeerneuerung, Geistliche Gemeindeerneuerung, Erneuerung im Heiligen Geist

1900 erlebte eine Gruppe von Bibelschülern in Kansas/USA die erste, die moderne Pfingstbewegung und die sich ihr anschliessende charismatische Bewegung begründende Ausgiessung des Heiligen Geistes. Beim gemeinsamen Abendgebet bat die 18-jährige Agnes Ozman ihre Lehrer, ihr die Hände aufzulegen und für sie um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist zu beten. Sie begann dabei in verschiedenen Sprachen zu sprechen, was als Ausgiessung des Heiligen Geistes oder als Geistestaufe ausgelegt wurde. Die Bewegung verbreitete sich sehr rasch innerhalb der katholischen Kirche in den USA und auf der gesamten Welt. 1975, beim ersten Weltkongress der Erneuerung in Rom, nannte Papst Paul VI. die Bewegung eine Chance für die Kirche und die Welt.

Im Zentrum der Charismatischen Erneuerung stehen das Wirken und die Erfahrung des Heiligen Geistes. Grundlegend ist eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus, zu der sich jeder Mensch in seinem Leben entscheiden müsse. Diese Entscheidung solle mit persönlichen Worten vor Zeugen ausgesprochen werden, um deren Ernsthaftigkeit zu betonen. Der Mensch sei von Grund auf religiös veranlagt, verfalle aber falschen Göttern, wenn er nicht den wahren Gott finde.

Maria ist für die Bewegung die Urgestalt des vom Geist erfüllten Menschen. Der Heilige Geist wird neu verstanden als die lebendige Gnade der Erlösung. Gott schenke durch ihn neues Leben, heile von körperlichen und seelischen Krankheiten und verteile hierarchische und charismatische Gaben. Die Charismatische Erneuerung kennzeichnet eine neue Liebe zum Beten. Sie will andere Gebetsformen wie lautes freies Gebet, Handauflegung durch Mitbetende, Gesten wie das Erheben der Hände, spontane Lobpreisgebete neu beleben. Eine der grundlegenden Aufgaben der Mitglieder ist die Ausbreitung des Evangeliums durch Verkündigung, persönliches Zeugnis und Taten der Gerechtigkeit und der Liebe.

Die Charismatische Erneuerung sieht Gefahren in der eigenen Bewegung dort, wo es zu einer Überbetonung der Gefühle kommt, so dass einer echten Erfahrung des Geistes die Versuchung folgt. Sie warnt vor einem buchstabengetreuen Verständnis der Bibel und der Ablehnung ihrer historischen Erforschung und der Auslegung durch die Kirche, weil das zu Fundamentalismus führe. Wer an seinen Geist-Erfahrungen festhalte, gerate in die Gefahr religiöser Selbstzufriedenheit und Selbstdarstellung. Theologen der Erneuerung warnen ebenfalls vor der Kultivierung der Geist-Erlebnisse und der damit verbundenen Selbstbezogenheit. Konflikte sollten nicht überbetet werden.

Die Charismatische Erneuerung ist sehr vielfältig und reicht von lockeren Gebetsgruppen bis zu klosterähnlichen Lebensgemeinschaften.

Alle Gruppen oder Gemeinschaften sollen in den Pfarreien integriert die Bewegung mittragen.

Weltweit: ca. 15 Millionen Mitglieder

Schweiz: ca. 1 000 Mitglieder

Deutschland: ca. 12 000 Mitglieder

Sekretariat
Peter Romer
Aachläg 12
CH-9323 Steinach

Arbeitsstelle für Pfarreierneuerung
Mühleplatz 8
CH-6210 Sursee
Tel.: +41 (0)71 446 42 28

Sekretariat der Erneuerung
Silvia Barmet
Hubelmatt 19
CH-6204 Sempach
Tel.: +41 (0)41 461 00 14

Sekretariat der Erneuerung
Elisabeth Hofer
Postfach 127
CH-6206 Neuenkirch
Tel.: +41 (0)41 467 05 49
E-Mail: info@erneuerung-online.ch

Sekretariat der Charismatischen Erneuerung
Marienstr. 80
D-76137 Karlsruhe
Tel.: +49 (0)721 37 87 87

Sekretariat der Charismatischen Erneuerung
Eduard Fenzlstr. 2
A-3375 Krummnussbaum
Tel. 027 57 73 05

www.erneuerung-online.ch

www.erneuerung.de

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