Unity / Silent Unity

1891
Unter dem Eindruck von christlich-wissenschaftlichen Gedanken und von Überlegungen P.P. Quimbys (1802–1866) erlebte Myrtle Fillmore 1886 eine Heilung. Nach der Herausgabe einer eigenen Zeitschrift (1889) und durch persönlichen Einsatz des Ehepaares Fillmore bildete sich in Amerika eine neue Bewegung, sozusagen ein eigener Zweig des New Thought Movement mit Zentrum in Lee’s Summit, Missouri.
Ab 1955 werden auch in der Bundesrepublik Deutschland und in der Schweiz Schriften verschickt, und seit 1961 sind in den beiden Ländern verschiedene Unity-Studiengruppen gebildet worden. In letzter Zeit offeriert Silent Unity, wie die Bewegung sich als Gebetsgemeinschaft nennt, eine 24- Stunden-Gebetskette, die besorgten Menschen die Chance gibt, ihr Gebetsanliegen in das nie endende Gebet einzubringen. Unity versteht sich in Europa nicht so sehr als Kirche, sondern als überkonfessionelle Bewegung oder als «überkonfessionelles Lehrinstitut für praktisches Christentum» ohne feste Mitglieder. Unity heisst Einssein und meint das Einssein mit dem Schöpfer, das nach den Aussagen der Unity-Bewegung durch denkende Annahme der Wesenszüge Gottes erreicht werden soll. Grundideen der Unity sind: – Gott ist das absolute Gute. – Menschen tragen in sich einen Funken Göttlichkeit, und sind daher auch von Natur aus gut. – Menschen schaffen sich ihre Erfahrungen durch die Qualität ihres Bewusstseins. – Gebet verbindet mit dem Gott-Bewusstsein, das Weisheit, Heilung, Wohlergehen und alles Gute hervor- bringt. – Mit andern Worten: Gott ist über- all. Er ist die unendliche Harmonie. Gott ist auch im Menschen, und der Mensch muss diesen allgütigen Gott in sich bejahen und ihm so im eigenen Leben zum Ausdruck verhelfen. Die Bejahung Gottes wird auch als Weg zur Heilung von Krankheiten empfohlen. Die Unity-Bewegung lehrt die Wiederverkörperung der Entschlafenen.

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