Jugend mit einer Mission (JMEM)

Jugend mit einer Mission (JMEM) ist eine interkonfessionelle, aktive evangelistische Bewegung. Ihre Wurzeln reichen in die amerikanischen Assemblies of God zurück, von denen sich Loren Cunningham 1960 löste, um JMEM zu gründen. Zunächst wurden im deutschsprachigen Europa verschiedentlich evangelistische Sommereinsätze mit vorausgehender Schulung durchgeführt. 1969 entstand in Lausanne ein erstes Schulungszentrum. In Deutschland wurde um 1972 in Schloss Hurlach ein Zentrum für verschiedene Schulungskurse eröffnet. In der Zwischenzeit sind in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich verschiedene Zentren gegründet worden, in denen ein verbindlicher geistlicher Lebensstil (z.T. als Lebensgemeinschaft) gesucht wird. Die drei Schwerpunkte der Arbeit sind: kreative, zeitgemässe Evangelisation, Schulung, die den Grundkurs «Schule für Jüngerschaft» (drei Monate Unterricht, drei Monate Einsätze in aller Welt) sowie verschiedene Aufbaukurse zur Aus- und Weiterbildung von Missionaren umfasst, und soziale Dienste z.B. in einem Flüchtlingslager oder in einem Erdbebengebiet. Wort und Tat sollen eine Einheit bilden. Unter dem Namen «King’s Kids International» leisten Knaben und Mädchen zwischen 10 und 18 Jahren evangelistische Einsätze. Die Leitung des Werkes liegt in den Händen des internationalen Rates. JMEM steht in Verbindung mit verschiedenen evangelistischen Werken und charismatischen Zentren. Mit seinen Einsätzen ist das Unternehmen auch in Freikirchen und Landeskirchen tätig. Als interkonfessionelles Missionswerk hat JMEM Mitarbeiter aus fast allen Konfessionen, für die die jeweilige Glaubensgrundlage ihrer Konfession verbindlich bleiben soll. Leiter von JMEM haben die «Lausanner Erklärung» unterschrieben und stehen theologisch der Evangelischen Allianz nahe.

Frontlinien / Auftrag

Weltweit: ca. 7 000 Mitarbeiter in über 100 Ländern
CH: 8 Zentren
D: 3 Zentren
A: 1 Zentrum