J-Point

J-Point ist eine neocharismatisch orientierte Lebensberatungs- und Seminarorganisation auf dem Hartlisberg bei Steffisburg. Der Name J-Point soll die Organisation als «Punkt mit Jesus in der Mitte» kennzeichnen.

J-Point wurde begründet vom reformierten Pfarrer Michael Herrmann (1959-2014) und seiner Frau Susi. Michael Herrmann wirkte während 12 Jahren als Pfarrer in der reformierten Kirchgemeinde Gurzelen – Seftigen, bevor er im Jahr 1999 aus dem Pfarramt ausschied und gemeinsam mit seiner Frau Susi die Organisation J-Point begründete.

Im Jahr 2004 konnte J-Point das ehemalige Ferienheim der Stadt Bern auf dem Hartlisberg bei Steffisburg erwerben, das seither der Sitz der Tätigkeit von J-Point ist.

J-Point vertritt ein neocharismatisches Christentum. Der Glaube an geistige und körperliche Heilung spielt eine grosse Rolle, Lobpreis und Anbetung werden intensiv gepflegt. Die Lebensberatung von J-Point nimmt auf die Leitung durch den Heiligen Geist Bezug. Wesentlich ist auch die Erwartung einer kommenden Erweckung.

Im Rundbrief vom Dezember 2021 vertrat Susi Herrmann eine dualistische und endzeitliche Sicht: «Die Braut Jesu, Seine Gemeinde wird zugerüstet auf kommende Ereignisse. Nur ein durch Liebe und Vertrauen geprägtes Gottesbild vermag den Verführungen und der wachsenden Verblendung Satans (Gutes wird böse, Schlechtes wird gutgeheissen) zu widerstehen. Im Aufsehen auf Jesus allein sind wir in Sicherheit. Das Brüllen des feindlichen Löwen kann uns nicht erschüttern. Denn das Blut des Lammes und die tiefe Erkenntnis Seines Wortes sind die wirksamste Waffe im endzeitlichen Kampf.»

Beratung: Lebensberatung stellt die Kernaufgabe des Vereins J-Point dar. Im persönlichen Gespräch werden Lebensfragen thematisiert. Die Beratenden haben eine zweijährige Ausbildung in Lebensberatung durchlaufen, die J-Point selbst anbietet.

Gebetsberg: Jeweils am Donnerstag Abend findet entweder Fürbitte für die Einheit des Christentums oder ein Lobpreis- und Gebetsabend statt

Frauenmorgen: Der Frauenmorgen wird getragen von Frauen, die an der Konferenz «Frisches Wasser» mit Pfr. Geri Keller und dem Schleife-Team im Jahr 1996 in Thun die Verheissung einer Erweckung im Berner Oberland erhielten und diese nun wieder «in Anspruch nehmen» wollen: «Zusammen halten wir fest, dass die kostbaren Verheissungen einer Erweckung in unserer Region sich vor unseren Augen erfüllen werden.» (https://www.j-point.ch/angebote/frauenmorgen/)

Training: Trainings thematisieren Fragen des praktischen Glaubenslebens.

Seminare: J-Point bietet verschiedene Seminare an, so z.B. ein «Grundkurs zur Heilung und Freisetzung», der vom umstrittenen ehemaligen Pfarrer Paul Veraguth geleitet wird.

J-Point ist als Verein organisiert. Die organisatorische Leitung liegt bei einer Spurgruppe, der Susi Herrmann, ihr Sohn Matthias Herrmann, Peter und Dunja Schulz sowie Rainer und Elisabeth Salathé angehören.

J-Point arbeitet mit dem umstrittenen ehemaligen Pfarrer Paul Veraguth zusammen, der in der Corona-Krise durch die Verbreitung von Verschwörungstheorien aufgefallen ist, so propagierte er eine Variante der Great-Reset-Verschwörungstheorie.

J-Point ist Mitglied der Schweizerischen Evangelischen Allianz.

Als Partner von J-Point werden genannt das Medienhaus Jordi in Belp, die Plattform Archa des umstrittenen ehemaligen Pfarrers Paul Veraguth und JMEM Wiler.

J-Point
Panoramaweg 28
3612 Steffisburg
https://www.j-point.ch/

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