Der Islamische Zentralrat Schweiz verrät das Geheimnis einer glücklichen Ehe

Jeden Donnerstag um 21.00 Uhr veröffentlicht der Islamische Zentralrat (IZRS) die Online-Serie «Das Geheimnis einer glücklichen Ehe» als Facebook-Livestream. Die Moderatorinnen dieser Serie sind Ferah Ulucay, die scheinbar die Rolle der verstorbenen Nora Illi als weibliches Aushängeschild des IZRS übernommen hat sowie in einer Vielehe leben soll, und Umm Zainab, deren Familienname eigentlich Čekòvà ist. Ferah Ulucay trägt einen Hijab während Umm Zainab in einen Niqab zu sehen ist. Relinfo hat sich ein paar der veröffentlichten Videos angeschaut und das wichtigste der Botschaften zusammengefasst.  

Erstes Video: Eifersucht

Die Webserie startet mit dem konfessionsübergreifendem Thema: «Eifersucht». Nach einer Begrüssung und Vorstellung der Webserie wird gleich ein Hadith eingeblendet. Diese Methodik dient zur Belegung der Aussagen und wird im Verlaufe der Webserie noch öfters verwendet. Diesmal handele es sich um eine Erzählung über die Eifersucht von Aischa, einer Ehefrau vom Propheten Mohammed. Der Hadith zeigt auf, dass Aischas Eifersucht auf einen Shaitan (böser Geist; auch Teufel) zurück zu führen war, der in ihr drin weilte. Somit sei Eifersucht etwas negatives.

Folgend erklärt Umm Zainab, dass eine eifersüchtige Frau sehr schadend für die Ehe sei. Schliesslich habe ein Ehemann in eine idyllische und ruhige Oase heimzukehren und die Unruhe einer eifersüchtigen Frau sei da völlig kontraproduktiv. Die Kollegin F. Ulucay meint auch, dass Eifersucht das Vertrauen zwischen Eheläuten schwäche und infolgedessen der  Mann das Vertrauen zu seiner Frau verliere.

In den Kommentaren kommt die Frage auf, ob Eifersucht das gleiche sei wie Gheerah (eine im Islam gerechtfertigte Art der Eifersucht; die Motivation eines Muslims seine Familie vor dem Schlechten der Welt zu beschützten). F. Ulucay, erklärt das Konzept der Gheerah damit, dass die Eifersucht eines Mannes völlig berechtigt sei, wenn seine Frau ohne Kopftuch das Haus verlassen würde. Schliesslich würde der Mann seine Frau vor dem Begehen einer Sünde beschützten.

Schnell wird das Ruder wieder umgedreht und der Fokus liegt wieder auf die Eifersucht der Frau. Besonders tückisch wird es, wenn die Eifersucht ein zu hohes Mass einnehme. Dem Ehemann hinterher spionieren oder ihm gar etwas mutmassen sei nicht islamisch. F. Ulucay erklärt weiter, dass Eifersucht dem Glück der Ehe, insbesondere dem des Ehemanns nicht in die Quere kommen dürfe. Immerhin habe ein Mann das Anrecht auf mehrere Ehefrauen und die Eifersucht der Frau könne eine mögliche Vielehe in Gefahr bringen. Mit Hilfe eines weiteren Hadith möchte F. Ulucay auf die unberechtigte Eifersucht von Ehefrauen in einer polygamen Beziehung eingehen und erzählt, wie eine erneute Heirat von Prophet Mohammed zur Verbreitung des Islams mitgeholfen habe.

Die Sendung wird langsam abgeschlossen und wir Schwestern (Zuschauerinnen) werden nochmals an die wichtigsten Punkte erinnert. So können wir nicht permanent eifersüchtig sein und das Leben unserer Männer schwer machen. Dies habe Konsequenzen zur Folge. Die Eifersucht sollen wir nochmals überdenken und im Zweifel können wir immer bei Umm Zainab und F. Ulucay um Rat fragen.

Bis auf den kleinen Exkurs zum Konzept der Gheerah bleibt der gesamte Fokus dieser Onlinesendung auf die Eifersuchten der Frauen.

Zweites Video: Die Rolle der Frau

Der zweite Stream soll die Rolle der Frau im Islam aufzeigen. F. Ulucay leitet dies mit Koran 4:34 ein. Eine oft verwendete und verschieden interpretierte Verse aus dem Koran, die das Rollenbild des Mannes als Aufseher und Hüter seiner Frau darlegt. Gemäss F. Ulucay ist die Interpretation dieses Verses klar und Gott zeige uns die Hierarchiestufen und Rollenverteilung in der Familie auf. Dies bedeute jedoch nicht, dass die Frau einen tieferen Stellenwert vor Gott oder in der Welt hat. Meine Hoffnung auf eine informative Berichterstattung, die das vorurteilhafte Bild von Frauen im Islam widerlegt, schwindet schnell. Umm Zainab erklärt nämlich, dass die Gleichberechtigung von Frau und Mann nicht der islamischen Norm entspreche. Der Mann stehe über der Frau, er habe grössere Rechte und trage auch andere Verpflichtungen. Die Diskussion dieser Rollenbilder schweift schnell in etwas Alltägliches um: Hausarbeit. So würde Umm Zainab immer wieder von Schwestern hören, dass ihre Männer im Haushalt mithelfen. Dies sei jedoch nicht die von Gott aufgetragene Aufgabe für den Mann und daher ist das Argument nicht valide. F. Ulucay geht dann auf einen Hadith ein, der belege, dass der Prophet Mohammed auch im Haushalt mitgeholfen habe. Dies habe der Prophet jedoch aus Barmherzigkeit getan und es dürfe nicht etwas anderes daraus interpretiert werden. Natürlich dürfe ein Mann im Haushalt mithelfen, dies sei jedoch nicht seine Aufgabe und ist auch nicht Teil der Kultur (nicht der schweizerischen Kultur? Kurdische oder tschechischen Kultur?). Damit wir uns ein Bild einer guten islamischen Ehefrau verschaffen können, klärt uns Umm Zainab kurz auf. Eine Frau habe stets gehorsam zu sein und müsse der Hausarbeit nachgehen sowie die Ehre, das Geld und die Kinder des Mannes bewahren. Ausserdem soll der Wunsch des Mannes, sexuellen Aktivitäten nachzukommen, erfüllt werden. Eine Frau soll ein Ruhepol für ihren Mann sein. Es könne nicht sein, dass der Ehemann nach einem anstrengenden Arbeitstag zu Hause auch noch den Haushalt schmeissen soll. Dieser Wunsch nach Ruhe und Liebe sei auch ein wunderbarer und von Gott gegebener Wert.

Die Rollenverteilung von Mann und Frau im Islam ist gemäss F. Ulucay gegeben und soll auch umgesetzt werden. So erzählt sie von einem Beispiel einer Frau, die die Entscheidungshoheit ihres Mannes nicht akzeptieren konnte. Dies ist für F. Ulucay unverständlich und sie zitiert einen Hadith, der die Gehorsamkeit der Frau fordert. Diese Gehorsamkeit sei nicht nur eine aufgegebene Pflicht sondern auch etwas Wunderschönes.  F. Ulucay meint auch, dass sie ihre  Ehe führt, um Gott zufriedenzustellen. Wenn Gott zufrieden ist, wird auch der Mann zufrieden sein. So werden die Pflichten einer Frau im Islam, mitunter die Gehorsamkeit, nicht aus eigener Überzeugung durchgeführt, sondern weil dies von Gott gewünscht werde. So sei ein für Gott ebenwürdiges Leben auch ein glückliches Leben. „Einen zufriedenen Ehemann zu haben, ist doch etwas Wunderschönes!“ – F. Ulucay.  

Die Zufriedenheit des Mannes sei von grosser Bedeutung und würde sogar über den Eintritt der Frau ins Paradies entscheiden. Dies sollten sich Frauen, insbesondere konvertierte Frauen, die aus einem feministischen Haushalt stammen, merken. Beide Moderatorinnen erwähnen nun auch noch die Pflichten des Mannes.  Dieser habe natürlich auch seine Pflichten als spirituelles, finanzielles und hierarchisches Oberhaupt zu erfüllen.

Drittes Video: Aufmüpfig, rebellisch und feministisch

Das Vorwort zum dritten Stream lautet: „Aufmüpfig, rebellisch und feministisch zu sein, sind keine Attribute einer guten, islamischen Ehefrau“. Die Einleitung dazu macht F. Ulucay und begrüsst alle Islamhasser, die sich zugeschaltet hätten. Sie würde ganz fest für sie beten und hofft, dass Gott ihnen den richtigen Weg zeigt. Das Thema dieser Sendung ist eine Weiterführung des letzten Beitrags. Es werden nochmals die Rollenattribute einer «richtigen» islamischen Frau betont. Auch wird angeraten, dass Frauen viel Selbstreflexion betreiben sollen, wenn es eheliche Strapazen geben sollte. Schliesslich würden sie ja die ruhe Oase für den Ehemann darstellen und tragen so eine grosser Verantwortung beim Missglücken einer Ehe. Es wird wieder ein Hadith zitiert und F. Ulucay erzählt eine Geschichte über das Leben von Ishmael und seiner Ehe- bzw. Exfrau. Sein Vater Abraham soll seine erste Frau besucht haben, welche Beschwerden ausdrückte und keine Dankbarkeit über ihr Leben zeigte. Daraufhin hinterliess Abraham eine Botschaft für seinen Sohn, dass er seine Frau verlassen solle. Dieses Spiel führte Abraham auch mit der neuen Ehefrau durch. Diese zeigte jedoch grosse Dankbarkeit und Zufriedenheit für ihr Leben mit Ishmael und Abraham hinterliess folgend die Botschaft, dass sein Sohn diese Frau behalten soll. So habe diese Geschichte auch noch in heutiger Zeit grosse Relevanz. Wenn sich eine Frau sich ständig beschwere und keine Dankbarkeit oder Zufriedenheit aufzeige, so soll man sich schlichtweg von dieser trennen. Gesprächspartnerin Umm Zainab stimmt allem zu und erzählt nochmals befürwortend von den vielen Rechten, die Männer über Frauen halten. Ausserdem habe die Frau von Ishmael die Ehre ihres Mannes nicht bewahrt, daher sei die Trennung rechtmässig und verständlich.

Nun gehen sie auf Kommentare aus dem letzten Video ein. Die geäusserten Kritiken können sie ganz und gar nicht nachvollziehen, insbesondere die Diskussionen zum Thema Hausarbeit. Es bleibe die Rolle der Frau sich um den Haushalt zu kümmern und was andere Männer leisten, sei nicht von Interesse. Nur das islamische Leben – ihre Interpretation davon!! – sei wichtig. Um ihre Argumentationen zu bekräftigen, holen sie erneut einen Hadith raus. Diese Erzählung handelte von einer Frau, deren Sohn nach einer Krankheit verstarb und die sich durchwinden mochte, mit  ihrem Mann zu schlafen, bevor sie ihm vom Schicksalsschlag berichtete. Für die beiden Moderatorinnen sei dies das perfekte Vorbild einer islamischen Frau. Bevor sie ihren Mann mit dieser traurigen Nachricht konfrontierte, kümmerte sie sich um ihre Pflichten als Ehefrau und befriedigte die sexuellen Nöte ihres Mannes.

Zum Schluss wird noch eine kleine Abschweifung in den Feminismus gemacht. So würden die Ideologie des Feminismus und der Islam nicht zusammen passen. Für eine gegebene Kompatibilität müsste der Islam abgeändert werden, aber dieser und seine Offenbarungen sind ja vollkommen und daher ist eine Vereinigung nicht möglich. Weiter erklärt F. Ulucay, dass obwohl nicht alle Männer perfekt seien, der Islam den Feminismus einfach nicht braucht. Ausserdem geht sie weiter auf die Unvereinbarkeit vom Feminismus und Islam ein. Die Wertvorstellungen des Feminismus würden schlicht und ergreifend nicht mit den Normen des Islams übereinstimmen.

Das Schlusswort lautet: „Wenn ihr als Frau wütend seid, aber der Mann gestresst und müde ist, haltet euch zurück.“

Viertes und fünftes Video: Emotionale und sexuelle Befriedigung in der Ehe

Das vierte und fünfte Video der Onlinesendung bearbeitet ein intimes Thema. Die eher unkonventionelle Themenwahl sei jedoch sehr wichtig für ein glückliches Eheleben und Probleme in diesem Bereich würden immer wieder auftreten.

Eine Erklärung zur Emotionalität von Frauen leitet das Video ein. Diese Emotionalität sei bei Frauen ganz klar grösser vertreten als bei Männern. Im Gegensatz dazu, meint Umm Zainab, dass Männer einen stärkeren Sexualtrieb als Frauen hätten. Die geltenden Normen der sexuellen Beziehungen von Eheleuten versuchen sie mit ihrer Interpretation einer Surah aus dem Koran darzulegen. So könne ein Mann seinen Trieb „wann und wie er will“ an seiner Frau ausleben. F. Ulucay geht weiter darauf ein und erklärt, dass Frauen jederzeit bereit sein sollen, falls ihre Männer das Bedürfnis nach Geschlechtsverkehr hätten. Unteranderem setzt sich diese Bereitschaft aus einer körperlichen Pflege zusammen. Die Wichtigkeit der gegenseitigen Befriedigung bringt das Gespräch wieder zurück auf eine Ebene, die mich hoffen lässt, dass die Moderatorinnen wissen, dass für Geschlechtsverkehr ein Konsens benötigt wird.

Das Thema Sexualität wird im zweiten Teil der Episode in der Folgewoche behandelt. Nach einer freundlichen Begrüssung folgen auch schon die ersten kontroversen Folgerungen. So heisst es, dass ein Mann das Recht habe Geschlechtsverkehr einzufordern! Die Ehefrau müsse auf diese Rechtsanforderung eingehen. Natürlich sei es normal, wenn mal keine Lust da wäre oder der Ehepartner krank sei, dass man auf diese eheliche Pflicht ausnahsweise verzichtet. Schliesslich könne der Mann auch mal „Müde“ sein und das Bestehen auf Geschlechtsverkehr wäre nicht in Ordnung. Bei dauerhafter Lustlosigkeit solle man jedoch unbedingt einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Weiter meint F. Ulucay, dass eine Lösung zu einer solchen Lustlosigkeit bei Frauen die Vielehe wäre. Eine Frau habe sogar die Pflicht eine Zweit-Ehefrau für ihren Mann zu suchen, wenn sie die erwünschte Befriedung nicht zu Stande kriegt. Es wird weiter gelobt, dass die Option Vielehe für verschiedene Situationen im Leben optimal sei. Ausserdem sei es absolut nicht verwerflich, wenn die Motivation zur Polygamie beim Mann nur aus sexueller Hinsicht besteht.

Die Zuschauerfragen sind in dieser Sendung etwas heikler. So beantworten Umm Zainab und F. Ulucay Fragen zur Reinheit von Oralsex oder den erlaubten ehelichen Beziehungen während der Menstruation der Frau. Dafür verwenden sie Hadithe oder die Aussagen von Gelehrten. In der nächsten Frage rät Umm Zainab einem Paar zum „Sexting“ auf sicheren Platformen an, dies sei unter Eheleuten halal. Es geht kontrovers weiter. «Mein Mann schaut Pornographie was soll ich machen?» – lautet eine Frage. F. Ulucay macht zuerst klar, dass der Konsum von Pornographie haram und nicht erlaubt sei. Dies wäre die Sünde des Mannes und nicht die der Frau. Jedoch soll sich diese Frau hinterfragen, warum es hierzu kommt? Gibt es irgendwelche Phantasien, die diese Schwester nicht ausleben will? Was kann sie an ihrem Verhalten verändern? (Ich finde es bemerkenswert, wie F. Ulucay es schafft, jede Situation umzukehren sodass Frauen in der Schuld stehen.) In einer Frage will eine Zuschauerin wissen, ob  sie ihren Mann immer zufrieden stellen muss, selbst wenn sie erschöpft sei. „Ja“ – meint Umm Zainab. Es sei jedoch eine Konversation zwischen den Paaren gefragt, aber auch die Nachsicht des Mannes. Weiter gibt sie Beziehungstipps und betont die Wichtigkeit von Zweisamkeit. Die letzte Frage handelt über Hemmungen zum eigenen Körper nach einer Schwangerschaft. F. Ulucay betont die Wichtigkeit der Gewichtsreduktion nach einer Schwangerschaft. Es sei schliesslich die Aufgabe der Frau sich für den Mann attraktiv zu halten und da kann man sich nicht „gehen lassen“.  Ihre Gesprächspartnerin ist etwas nachsichtiger und meint, dass Vertrauen in einer Beziehung wichtiger sei. Wenn dieses besteht, dann ist die Beziehung stark genug und die gegenseitige Anziehung sei auch gegeben.  

Zum Abschluss gehen die beiden auf die negativen Kommentare und die entgegengebrachten Vorwürfe ein. Nichts am gewählten Thema sei verwerflich oder sollte zu einem Schamgefühl führen. Sie wählten das Thema nicht aus persönlichen Gründen, sondern weil das Interesse in der Gemeinschaft bestehe. Wiedermal zitiert F. Ulucay einen Hadith zur Wiederlegung ihrer Taten und Botschaften.

Das Thema in der nächsten Episode lautet: Glückliche Ehe mit Kindern

Schlusswort

Dieletzte Folge dieser Online-Serie kam mir ungewönlich vor. Die Frauen, insbesondere Umm Zainab, sind verschleiert, um ihre sexuellen Reize zu verbergen. Jedoch erzählen sie ganz offen und im Internet von diesen äussert privaten Angelegenheiten. Die meisten Kommentare stammen von Männern – Kritiker und Befürworter – daher passt das Konzept von Bescheidenheit und Schütze deine Züge nicht ganz überein. Im Kommentarfeld meint der IZRS, dass dies ein wichtiges Thema ist, aber Schwestern sich schämen würden es anzusprechen oder an entsprechenden Veranstaltungen teilzunehmen. Somit wurde eine anonyme Basis geschaffen, von der alle profitieren könnten. Obwohl ich einen offenen Umgang mit den gewählten Themen befürworte, finde ich die gemachten Äusserungen sehr kontrovers und sogar rechtswidrig. Für Tipps zu einer glücklichen, islamischen Ehe würde ich diese Sendung ganz klar nicht empfehlen.

Der Islamische Zentralrat tritt nicht zum ersten Mal kontrovers auf. Der Vorstand des IZRS, mitunter Nicholas Blancho oder Abdel Azziz Qaasim Illi (früher: Patric Illi) weiss zu provozieren und tut dies mit dem Vorwand sich für die Rechte des Islams und der islamischen Gesellschaft einzusetzen. Der IZRS möchte der Schweizerischen Öffentlichkeit ein realistisches und ehrliches Bild der islamischen Lebensordnung zeigen, wobei auch Raum für Salafismus und Extremismus zu sein scheint. Andere islamische Verbände und Organisationen in der Schweiz distanzieren sich vom IZRS und das gewählte Wort «Zentralrat» im Namen gibt keine Andeutung zum Organisationsbild der islamischen Verbände in der Schweiz.

Dafina Gash, Dezember 2020