Am Hauptbahnhof Zürich bahnen wir uns einen Weg durch die Menschenmassen. Es ist ein schwüler Frühlingstag. Die einen schwitzen und schnaufen, während andere noch mit ihren Jäckchen bekleidet zu ihren Gleisen hasten. An diesem Auffahrtsdonnerstag sind die Pendelnden von den vielen Schweizertouristen und -touristinnen, die über das verlängerte Wochenende ins Tessin gehen, und anderen Kofferschleppenden ersetzt worden. Im vollen Zug nach Zürich habe ich mich noch gewundert, ob denn an diesem Jubiläum viele Teilnehmende zu erwarten sind, ob Zürich zusätzlich zu den üblichen Touristen überlaufen sein wird. Die Massen am Bahnhof lassen das vermuten. Bestätigt wird dies dann auch von einem Organisator der Feier «500 Jahre Täuferbewegung» der meint, dass mit 2500 bis 3000 Teilnehmenden, die Erwartungen von 1500 hoch übertroffen wurden.
Dass dies ein Grossanlass wird, konnte man, wenn man sich in den Tagen und Monaten davor um Zürich herum achtete, sich denken. Neben dem vielschichtigen Programm am Täuferjubiläum selbst, hat auch die Zentralbibliothek zwischen dem 14. März und 14. Juni 2025 mehrere Veranstaltungen durchgeführt. Einerseits gab es eine Ausstellung «Verfolgt, vertrieben, vergessen – 500 Jahre Täufertum im Kanton Zürich», einen drei-tägigen Kongress zur Täufergeschichte, eine Stadtführung der für die Reformation unter Zwingli und den Anfängen der Täuferbewegung wichtigen Orte in Zürich, und weitere Präsentationen und Führungen. Des Weiteren kam am 29. Mai 2025 auch der Film «Kinder des Friedens» auf SRF heraus, der das Täufertum in der Schweiz thematisiert und ein gleichnamiges Buch wurde veröffentlicht.
Die Haltung der Täufer und Täuferinnen
Die Ausstellung in der ZB bot einen bereichernden Einblick in das Täufertum des 16. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des 18. Jahrhundert. Die original Dokumente, die Bücher sowie die Stadtführung durch den Historiker Urs Leu zeigten eindrucksvoll den Stolz, die Dringlichkeit und die Leidenschaft der frühen Täufer: Den Stolz der Reformation anzugehören, der Dringlichkeit die Reformation ohne Kompromisse voranzutreiben und die Leidenschaft mit der sie ihre Prinzipien des christlichen Glaubens lebten.
Diese Prinzipien müssen die Täufer bis heute immer wieder unter Beweis stellen. Wie sie früher im 16. Jahrhundert für ihre Lebensweise verfolgt wurden und Ende des 19. Jahrhundert wegen der eingeführten Wehrpflicht aus der Schweiz emigrierten, so müssen die Täufer, welche in Krisengebieten leben, auch heute noch für ihre Sache einstehen. Zum Teil auch unter hohen Risiken.
Ein teilnehmender Pastor aus Malawi erklärt in einem Interview mit uns, dass für die Täufer Nächstenliebe und Frieden nicht nur im Angesicht von menschlicher Gewalt, Konflikten und Kriegen zu verstehen sind, sondern auch in Verbindung zur Klimakrise und den daraus resultierenden Folgen für viele Menschen. Man müsse Bäume pflanzen, die Schöpfung Gottes ehren, um auch im Angesicht der Klimakrise wieder Frieden zu haben. In Malawi hat sich das Täufertum durch einen kongolesischen Täufer, der sich in Flüchtlingslagern einsetzte, von dort auf ganz Malawi ausgebreitet. Nun befinden sich knapp 20 täuferische Gemeinden mit insgesamt etwa 11’000 Mitgliedern im Staat. Die Kirche dieses Pastors wurde 2009 gegründet. Der Pastor meint, dass Frieden und Nächstenliebe immer nur in Verbindung mit Krisen erkämpft oder bewahrt werden müssen. Mit dieser Logik meint der Pastor, ohne Krisen gäbe es darum auch keinen Frieden.
Mut zu Lachen
An der Podiumsdiskussion mit Leitungspersonen der Täuferbewegung darunter Amos Chin aus Myanmar, Rebecca Gonzáles aus Mexiko, Siaka Traoré aus Brukina Faso, Carolyn Yoder aus den USA und Hansuli Gerber aus der Schweiz werden weitere Dimensionen klar, wie sich Täufer auf der ganzen Welt für die Nächstenliebe und den Frieden einsetzen. Carolyn Yoder spricht zum Beispiel über das Trauma der Täufer durch Verfolgung, Flucht und Neuanfang und wie wichtig dabei die Gemeinschaft, das Singen und Lobpreisen waren und heute noch sind. Diese Resilienz und diese Methoden der Gemeinschaft, die sich für sie historisch für Traumas bewährt haben, würden ihnen auch heute «in a World of Fire», einer brennenden Welt, Kraft geben.
Auch Rebecca Gonzáles spricht über Flucht. Für Gonzáles gehört es nämlich zur Aufgabe der Täufer sich für Menschen in Krisen einzusetzen. Sie tut dies, indem sie Menschen in Mexiko über die Gefahren der Flucht informiert und gleichzeitig auch in einer Haftanstalt von Flüchtlingen arbeitet und ihnen aktiv zuhört und beobachtet. Denn nur wenn man die Leute richtig versteht, könne man ihnen wirklich helfen.
Sehr bewegend ist für mich Amos Chins Bericht über den Mut der jungen Täufer in der Militärdiktatur Myanmar. Chin erzählt, wie es ist in einer Militärdiktatur zu leben. Bedauernd macht er uns auch darauf aufmerksam, dass hinsichtlich aller Konflikte, auf welche die Welt im Moment ihr Augenmerk legt, Myanmar vergessen wurde. Regelmässig werden junge Leute auf der Strasse verschleppt und fürs Militär eingezogen. Viele sind auf der Flucht, um diesem Zwang zu entgehen. So wird es für junge Leute zu einem Risiko auch in Kirchen zu gehen. Vor allem, wenn sich diese Kirchen, wie die mennonitische Kirche, für Frieden einsetzen und humanitäre Hilfe leisten. Und trotzdem gehen die jungen Leute regelmässig in die mennonitische Kirche, um ihren Glauben und ihre Prinzipien zu leben und verströmen dabei Fröhlichkeit. Das Motto des Jubiläums «Courage to Love» also der Mut zu Lieben bekommt in Chins Ausführungen eine weitere Dimension. Chin wandelt das Motto «Courage to Love» in «Courage to Laugh» um, und im Angesicht der Lage in Myanmar wird einem plötzlich bewusst, dass es wirklich Mut braucht in diesen Konfliktzonen Fröhlichkeit zuzulassen, laut zu lachen und zusammen zu lachen. So wie Chin von seinen jungen Kirchgängern und Kirchgängerinnen inspiriert wurde, hoffe ich, dass diese Inspiration auch auf die Zuschauenden übergeschwappt ist. Vielleicht kann ja so auch Myanmar wieder ins Blickfeld des Westens rücken.
Ein weiteres Land das für seine fröhlichen Einheimischen bekannt ist, sind die Philippinen. Oft hört man in der Schweiz oder liest man von Besuchenden aus den USA oder Europa, diese Bewunderung und gleichzeitig Verständnislosigkeit gegenüber dieser Fröhlichkeit der Filipinos. Sie fragen sich: Wie können Menschen, die in so armen Verhältnissen leben, so glücklich sein und immer lachen? Natürlich gibt es auch hier eine verfälschte Wahrnehmung, dies zeigen die hohen Suizidraten in den Philippinen. Ein Pastor aus den Philippinen namens Joshua Delos Reyes bestätigt als ich nachfrage, dass in den Philippinen Armut und soziale Spaltungen das Leben prägen. In dieser Hinsicht brauchen die Filipinos sicher auch Mut, um zu lachen und fröhlich zu sein. Delos Reyes erklärt, dass die Täuferkirche in den Philippinen den Frieden predigen. Dies nicht nur als Frieden zwischen Parteien oder, wie der Pastor aus Malawi erklärt hat, durch die Umwelt, sondern auch als inneren Frieden. Ein Frieden mit sich selbst und als individuelle Person mit dem Umfeld. So wechselt der Fokus des Friedens von aussen zu einem inneren Frieden. Man solle nicht nur Frieden bringen und sich für den Frieden von anderen einsetzten, sondern auch selber mit sich selbst im Reinen sein. Dieser innere Friede mit sich selbst und seinem Umfeld setzt vielleicht auch voraus, dass man Mut zum Lachen hat.
Glauben leben durch Nähen
In der Predigerkirche zeigt eine Ausstellung wie der Frieden unter den Täufern auch aussehen kann. Die Ausstellung zeigt einerseits, dass die mennonitische Kirche auf der ganzen Welt sich für verschiedenste Menschen einsetzt und andererseits, dass sie dies unter anderem durch das Nähen tut. Die Predigerkirche ist behängt mit Patchworkdecken oder sogenannten Quilts. Jede Decke erzählt von einer eigenen Geschichte des Empowerments und der humanitären Hilfe. In Celle im Norden Deutschland gibt es beispielsweise eine Gruppe, die von einer mennonitischen Frau gegründet wurde, die aus geflüchteten Frauen besteht. Diese Frauen, die teilweise aus der Ukraine, dem Irak, Afghanistan oder Syrien geflüchtet sind, nähen zusammen Quiltdecken. Das Nähen von Quilts hat für diese Frauen dabei mehrere Funktionen: Sie lernen nähen, leisten humanitäre Hilfe, leben Gemeinschaft und sind obendrauf noch klimaneutral, da sie alte oder kaputte Textilien wiederverwenden. Auch in der Schweiz gibt es eine Gruppe von in Kanada aufgewachsenen Mennonitinnen, welche in ihrer Familiengeschichte auch Flucht erlebt haben und heute durch ihre Patchworkdecken Geflüchteten in der Schweiz helfen. Im Hintergrund dieser Gruppen steht die mennonitische Hilfsorganisation «Mennonite Central Committe» (MCC), welcher 40 Gruppen in Europa zugehörig sind.
Die Geschichte der Quilts hat in den 1940er Jahren mit der niederländischen Mennonitin An Keuning-Tichelaar begonnen. An Keuning-Tichelaar bot während des Zweiten Weltkriegs hungrigen Kindern, jüdischen Flüchtlingen und Widerstandskämpfern Schutz vor den Nazis. Nach dem Krieg bot sie diesen Schutz auch Mennoniten und Mennonitinnen, die aus der Sowjetunion geflohen waren, an. Unterstützung erhielten sie von der MCC, welche unter anderem Patchworkdecken spendeten, die von Mennonitinnen in Nordamerika genäht wurden. Als die Medien über die schockierenden Details des Zweiten Weltkrieges berichteten, spendeten verschiedenste mennonitische Gemeinden in Nordamerika Kleidung, konservierte Lebensmittel und eben selbst genähte Quilts. Als die Gefahr vorüber war und die Schutzsuchenden Keuning-Tichelaar wieder verliessen, nahmen sie alles mit aber liessen die Decken zurück. So wurden diese Patchworkdecken zu einem Symbol des Schutzes und der humanitären Hilfe der Mennoniten.
Der Wunsch nach Identität
Wenn man einen ganzen Tag von Täufern und Täuferinnen umgeben ist und auch Interviews mit ihnen durchführt, kommt man, wie man sieht, nicht um das Wort «Frieden» herum. In der Podiumsdiskussion ist zentral wie sich Mennoniten für den Frieden einsetzen, die Patchworkdecken erzählen eine Geschichte des Friedens und auch in den Interviews ist der «Frieden» zentral. Auch als ich mich mit der Geschichte der Täuferbewegung auseinandergesetzt habe, die Ausstellung in der ZB besucht habe, an der Stadtführung teilgenommen habe und den Film «Kinder des Friedens» (2025) geschaut sowie das gleichnamige Buch gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass es immer um den Frieden ging. Frieden hat in der Täuferbewegung mehrere Namen: «Nächstenliebe», «Wehrdienstverweigerung», «Gewaltlosigkeit», «Bäume pflanzen», «humanitäre Hilfe», «Courage to Love», «Courage to Laugh», «Im Reinen mit sich selbst sein» und «Patchworkdecken» oder «Quilts». Genauso zentral ist natürlich auch der Konflikt. Wie der Pastor aus Malawi im Interview betont, ist der «Frieden» nur so zentral wie der Konflikt es ist: «Wehrdienstverweigerung» wird benötigt, wenn Wehrdienst für einen Krieg gefordert wird. «Bäume pflanzen» ist im Angesicht der Klimaerwärmung nötig. «Courage to Love», «Courage to Laugh», «humanitäre Hilfe» werden in Krisengebieten betont. «Im Reinen mit sich selbst sein» ist nötig im Angesicht der psychischen Belastungen von Konflikten oder Krisen und die Patchworkdecken und Quilts erzählen von Krieg genauso wie sie den Frieden symbolisieren sollten.
Es fällt auf, dass die Friedensethik nicht nur Teil der religiösen, sondern auch kulturellen Identitätsbildung der Täuferbewegung ist. In der Geschichte der Täuferbewegung wird erwähnt, dass die Täufer und Täuferinnen die Bergpredigt wörtlich nehmen und sie versuchen die dort vermittelte Nächstenliebe zu leben. Zusätzlich wird durch den Film und das Buch klar, dass sie sich auch als Kinder des Friedens sehen könnten. Diese Eigenverantwortung für den Frieden wird dann eben auch beim Jubiläum sichtbar. Dass das Täufertum nicht nur Religion, sondern auch Kultur ist, wird nicht nur anhand der Friedensethik deutlich, sondern auch in der Art und Weise wie Gemeinschaft gelebt wird. Im Interview mit Hansuli Greber und Carolyn Yoder, die beide auf dem Podium sassen, erwähnen sie die Wichtigkeit der deutschen Sprache. Carolyn Yoder erzählt, dass für die ältere Generation bei der Gemeinschaft in der sie aufgewachsen ist, Englisch immer die Sprache der anderen war. Mit der deutschen Sprache, die die Täufer in den USA noch durch die Froschauer-Bibel aus dem 16. Jahrhundert sprachen, haben sie sich gemeinschaftlich und kulturell von den «Amerikaner:innen» abgegrenzt. Sie meint, dass die Amischen, die Mennoniten und Anabaptisten in den USA sich nicht dafür interessierten sich den Amerikanern anzupassen, sondern lieber als Subkultur ihres Heimatortes Schweiz lebten. Für das Täuferjubiläum ist Yoder mit ihrer Familie das erste Mal in der Schweiz. Sie haben eine Reise ins Emmental angetreten, da von dieser Region ihre Vorfahren kommen und dabei ist ihr auch die Ähnlichkeit der schweizerischen Kultur mit der Kultur ihrer täuferischen Gemeinschaft aufgefallen. Aus Yoders Aussagen wird deutlich, dass die Reise ins Emmental auch Identitätsstiftend war, sie haben quasi eine Erklärung bekommen für ihre Unterschiede. Auch bei Hansuli Greber, der im Jura aufgewachsen ist, war französisch die Sprache der anderen. Für die ältere Generation sei Deutsch die Sprache der Gemeinschaft, und solle gesprochen werden, damit sie sich von den Juranern abgrenzen können. Dabei spielt auch der Jurakonflikt im 20. Jahrhundert eine zentrale Rolle. Im Film «Kinder des Friedens» erzählt ein weiterer Greber-Nachfahre, dass für die Täufer Deutsch sogar als die Sprache Gottes angeschaut wurde.
Versöhnung und Ökumene
So wird am Jubiläum neben der Betonung des Friedens auch die täuferische Kultur und Gemeinschaft gelebt. Wie stark dieses Bedürfnis nach Gemeinschaft ist, hat sich auch in der Anzahl Teilnehmenden gezeigt. Von den geschätzten 1500 Teilnehmenden sind 2500 bis 3000 Täufer aus der ganzen Welt nach Zürich gekommen, um dieses Jubiläum zusammen zu feiern. Es wird zusammen gesungen, gebetet und diskutiert. Der gesungene Worship und die gemeinsamen Gebete sind in den Workshops wie auch im Schlussgottesdienst kraftvoll und bewegen die Leute sichtlich.
Leider gibt es vor dem Schlussgottesdienst viele enttäuschte Gesichter. Denn da die Organisatoren mit höchstens 1500 Personen gerechnet haben, haben es viele Personen nicht mehr in das Grossmünster geschafft und auch nicht in die naheliegenden Kirchen, wo ein Lifestream den Gottesdienst ausstrahlt. Meine Begleitung mit der Kamera und ich erhalten Pressebadges, da für die Presse Plätze im Grossmünster reserviert sind. Als wir also mit unseren Pressebadges vor der Kirche warten, kommt eine ältere Frau direkt auf uns zu und beschwert sich über die Organisation der Veranstalter. Ihre Enttäuschung, die sich in Frustration umgewandelt hat, ist bei vielen Personen, die vor geschlossenen Türen stehen an den Gesichtern abzulesen. Dies ist natürlich verständlich, da dieser Gottesdienst der Höhepunkt des gesamten Tages darstellt und viele Teilnehmende viel Zeit und Geld in die Hand genommen haben, um für diesen Tag in Zürich zu sein.
Die hohen Erwartungen an den Gottesdienst stellen sich als berechtigt heraus. Die Ehrengäste am Gottesdienst sind ein katholischer Kardinal und Repräsentanten der Lutheraner, der reformierten Kirche und von anderen christlichen Kirchen. Der Gottesdienst ist speziell ökumenisch gestaltet, was auch an den ausgewählten Liedern sichtbar ist, die man zum Teil vom Taizé kennt. Der Höhepunkt und auch symbolisch sehr bedeutungsvolle Akt stellen eine Fusswaschung dar. Diese Fusswaschung wird als Einschlag in einen Weg der Versöhnung gesehen. Einer Versöhnung mit der katholischen Kirche, mit dem Lutherischen Weltbund und vor allem mit der reformierten Kirche. Damit wird die Geschichte der Täuferbewegung, ihre Verfolgung und Flucht direkt thematisiert und aufgearbeitet. Die Versöhnung, die hier auch von der Täuferbewegung initiiert wird, bekräftigt die in diesem Bericht besprochenen Aktionen des Friedens, der Nächstenliebe und des Lachens. Passend dazu wird am Ende des Gottesdienstes ein Siyahamba angesungen und alle verlassen die Kirche singend zu den Klängen des Lobpreises.
Alysejah Huber, 30. Juni 2025
Lexikoneintrag Freikirchen täuferischer (mennonitischer) Herkunft