City Church Netzwerk Zürich

ältere Namen: Evangelische Gemeinde Haldenstrasse, City Church Zürich

Das City Church Netzwerk Zürich entstammt der Newlife-Bewegung. Aus dieser heraus wurde die Evangelische Gemeinde Haldenstrasse begründet, welche sich dem Bund Evangelischer Gemeinden BEG anschloss. In den Neunzigerjahren übernahm Heinz Strupler die Leitung der Evangelischen Gemeinde Haldenstrasse.

Im Jahr 1997 zog die Gemeinde um in die Liegenschaft Glockenhof und gab sich den Namen City Church Zürich. In den folgenden Jahren wuchs die Zahl der Besuchenden auf 200 an.

Im Sommer 1999 übergab Heinz Strupler die Leitung der City Church Zürich an Hansjörg Stadelmann, welcher der Gemeinde auch heute noch vorsteht.

Im Jahr 2007 wechselte die Gemeinde an die Ankerstrasse 112 beim Helvetiaplatz, wodurch sie auf 50 – 60 Besuchende schrumpfte, und trat in der Folge aus dem Bund Evangelischer Gemeinden aus.

Neue theologische Schwerpunkte wie Gebet, Jüngerschaft und Evangelisation schufen ein neues Wachstum auf zwischenzeitlich 180 Personen. Ums Jahr 2020 besuchten 150 Menschen die City Church regelmässig.

In den folgenden Jahren hat sich die Gemeinde zu einem Netzwerk umgestaltet, wo die einzelnen Gemeindeglieder zu einem «Jüngerhaus» zugehörig sind. Damit verbunden wurde das Mentoring verstärkt betont.

Die City Church Zürich vertritt ein neocharismatisches Christentum.

Die Geistesgaben der Heilung und der Prophetie haben besondere Bedeutung.

Mit der Umgestaltung in ein Netzwerk wird heute das Mentoring in den einzelnen «Jüngerhäusern» betont.

Die City Church Zürich gibt an, dass die Mitglieder regelmässig fasten und um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, werden sie dazu ermutigt zusammen oder in der Nähe von einander zu wohnen.

Während Gottesdiensten (auch Celebrations genannt) bietet die City Church Zürich eine „Praystation“ an. Hier wird den Menschen mit einem offenen Ohr, persönlichem Gebet, Segnungsgebet, Heilungsgebet oder prophetischen Impulsen gedient. Sie erwähnen auch die Vertreibung von Dämonen, geben jedoch keine weiteren Details dazu an.

In der Pionierschule wird das Leben als Jünger Jesus gelehrt. Im Jesus Coffee (ein Anlass der Kirche zur Pflege der Gemeinschaft) wird man persönlich angleitet, das Evangelium zu verkündigen, zu heilen, Dämonen auszutreiben, zu taufen und zu Jüngern gemacht. Die Pionierschule findet im Rahmen eines Selbststudiums über Youtube sowie praxisbezogen und in Begleitung der Kirche auf der Strasse und im Alltag statt.

Heute wird erwartet, dass die Mitglieder einem «Jüngerhaus» angehören und sich dort einer Mentorin, einem Mentor unterordnen.

Die City Church Zürich war bis zum Jahr 2007 Mitglied des Bundes Evangelischer Gemeinden BEG, trat dann aber aus diesem aus. Seither gehört die City Church Zürich keinem Verband an.

Bei der Evangelischen Allianz Zürich wirkt die City Church nicht mit.

Sie ist Teil der Opensky-Bewegung und nimmt am öffentlichen Gebet am Helvetiaplatz teil, dass jeden Montagabend statt findet.

 

Das City Church Netzwerk gehört heute zu den Gemeinschaften, die Mentoring betonen. Bei solchen Gemeinschaften sind Anpassungsdruck, Abschottung gegen aussen und die Entwicklung eigentümlicher Lehren und Praktiken mögliche Gefahren. Gemeinsames Blöken im Gottesdienst, wie beim City Church Network beobachtet, könnte in diese Richtung deuten.

Ehemalige berichten davon, Anpassungsdruck erlebt zu haben, der mit spirituellen Argumentationen begründet wurde.

Die City Church Zürich zählte ums Jahr 2020 ca. 150 regelmässige Besuchende, heute ist deren Zahl keiner geworden.

city church Netzwerk Zürich
Ankerstrasse 112
8004 Zürich
https://citychurch.ch/

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