Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland und Bund Schweizer Baptistengemeinden

Begründer des neueren Baptismus im deutschen Sprachgebiet ist J.G. Oncken (1800– 1884). Er stand unter dem Einfluss angelsächsischer baptistischer Kreise und gründete 1834 in Hamburg die erste Gemeinde. 15 Jahre später 1849 Begründer des neueren Baptismus im deutschen Sprachgebiet ist J.G. Oncken (1800– 1884). Er stand unter dem Einfluss angelsächsischer baptistischer Kreise und gründete 1834 in Hamburg die erste Gemeinde. 15 Jahre später bildeten die neu entstandenen Gemeinden den ersten baptistischen Gemeindebund. Der zeitbedingte Zusammenschluss mit dem Bund freikirchlicher Christen (Christliche Versammlungen und «Offene Brüder» der Darbysten) im Jahre 1941, dem der Anschluss der Berliner Elim-Gemeinden vorangegangen war, führte zum heutigen Namen Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland. Der Bund besitzt in Elstal bei Berlin ein theologisches Seminar und in Kassel den J.G. Oncken- Verlag. J.G. Onckens Einfluss reichte auch bis in die Schweiz, wo 1849 F. Maier in Zürich die erste Baptistengemeinde gründete. Seit 1923 bilden die verschiedenen Gemeinden den Bund Schweizer Baptistengemeinden. Die Einzelgemeinde ist kongregationalistisch autonom und wird von Pastoren, und Gemeindeleitungen geleitet. Die Kirche ist die Schar der Menschen, die zum neuen Leben mit Christus durchgedrungen sind. Die Baptisten verstehen sich als Gemeinde gläubig getaufter Christen. Die inspirierte Schrift gilt ihnen als Massstab für Lehre und Leben. Die Taufe ist ein Akt des Glaubensgehorsams und des Bekenntnisses zu Christus und seiner Gemeinde; sie schenkt dem Täufling im Sinne einer Bundesschliessung die Gemeinschaft mit dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Das Abendmahl folgt der Vergebungsgewissheit. Es wird als Gedächtnis- und Gemeinschaftsmahl gefeiert. Die nationalen Bünde sind verschiedenen ökumenischen Arbeitsgemeinschaften sowie dem Baptistischen Weltbund, der Europäischen Baptistischen Föderation und der Europäischen Baptistischen Mission, nicht aber dem Ökumenischen Rat der Kirchen angeschlossen.

Die Gemeinde / Friedensbote / Kinderzeitung / Wort und Werk

CH: 12 Gemeinden, 1100 Mitglieder; dazu die Gemeinden in der welschen Schweiz, die einer französisch-belgischen Baptistenvereinigung angeschlossen sind (8 Gemeinden, 500 Mitglieder). In Lausanne existiert eine unabhängige Baptistengemeinde.

D: deutschsprachig: 625 Gemeinden, 88 000 Mitglieder, englischsprachig: 65 G, 4500 M

A: 19 Gemeinden, 1130 Mitglieder

Bund Evangelischer-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland
Bundesmissionshaus
Friedbergerstr. 101
D-61350 Bad Homburg v.d.H
Tel.: +49 (0)6172 80 04

Bund der Baptisten-Gemeinden in Österreich
Krummgasse 7/4a
A-1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 713 68 28

Bund Schweizer Baptistengemeinden
Präsident Stefan Gisiger
Archstrasse 4
CH-8800 Thalwil
Tel.: +41 (0)44 721 00 04
E-Mail: bundesleitung@baptisten.ch / bundespraesident@baptisten.ch

www.baptisten.ch

www.baptisten.de