Don Icon

Roman Haudenschild

Roman Haudenschild (geb. 1976) ist der amtliche Name von Don Icon. Diesen legte er ab, da er ihn als Eigentum des Staates markiere. In seinen zwanziger Jahren war Haudenschild Musiker und arbeitete als Geschäftsführer im DJ-Shop Kipfer in Zürich. Nach seinen Angaben sei er später als Businessplaner zuständig gewesen und hätte zusätzlich auf einer Bank gearbeitet. Daneben hätte er damit begonnen, sich intensiv mit Rechtsfragen und Religionen auseinanderzusetzen und schloss zahlreiche Ausbildungen in den Bereichen Auratechnik, Aurachirurgie, PheFe und Medialität ab. Auf diesem Wissen basierend, gründete Don Icon im Jahr 1994 seinen Verein «Activist».  In einem Bericht des Tagesanzeigers (11.01.24, Jonas Keller) wird geschrieben, dass sich Icon 2016 in ein Gerichtsverfahren verwickelt hätte, bei dem er seine «Person» löschen hätte lassen wollen, um sich vom Staat loszusagen.

Icon zählt zu den Staatsverweigernden. Diese haben die Ansicht, dass der Schweizer Staat nicht legitim ist und sie deshalb nicht dazu verpflichtet sind, Steuern, Bussen und Abgaben zu leisten. Er ist auch von der Person-Mensch-Theorie überzeugt. Diese besagt, dass der Staat dem Menschen eine Person mit einem amtlichen Namen zuteilt und der individuelle Mensch selbst, so vom Staat unterdrückt wird und ein Eigentum des Staates wird. Diese Überzeugung ist der Grund für das Gerichtsverfahren und den Wechsel seines Namens von Roman Haudenschild zu Don Icon.

Er erklärte der Eidgenossenschaft ausserdem den Rechtsbankrott, mit dem er den Schweizer Staat für aufgelöst erklären will. Diesen beschreibt er auf seiner Website unter anderem in einem Video mit Jeannette Daghari.

Don Icon vertritt den Glauben, dass der Staat böse Machenschaften treibt und uns alle versklavt und unterdrückt. Er ist der Auffassung, dass man zu den ursprünglichen biblischen Werten, wie zum Beispiel der Nächstenliebe, zurückkehren sollte und von dort her einen Neustart lancieren sollte. Dies entspreche mehr dem Naturzustand des Menschen, in dem «ein Zusammenleben aller Menschen im natürlichen Zustand des Alleins» (Don Icon) möglich ist.

Besonders in der Corona-Pandemie fiel er als Gegner und Verschwörungstheoretiker auf. Er verbreitete die Verschwörungstheorie, dass das Virus nur erfunden sei und nicht nachgewiesen werden könne und die Maske als Schutz nichts diene, sondern nur als Unterdrückung des Staates verwendet werde. Zudem sei die Impfung eine heimliche Genmanipulation. Aus diesem Grund findet er, dass die Beteiligten, also der Staat und die Behörden, wegen Hochverrats, Genozid und Verletzung der Menschenrechte verklagt werden sollten.

Neben der Präsidentschaft des Vereins «NGO Activist», veröffentlichte Don Icon das Buch «Exhabitus», in dem er die angeblichen Machenschaften und Pläne des Staates beschrieb und darüber hinaus seinen Lösungsansatz vorstellte. Zudem besitzt er, mit Jeannette Daghari zusammen, eine eigene Website (rechtsbankrott.ch). Auf dieser stellt er unter anderem Formulare zur Verfügung, mit denen man Präsidenten, Gemeindeschreiber und weitere Staatsämter verklagen können soll.

Er hält zusätzlich Vorträge und bietet Kurse an, die zwei Mal pro Monat stattfinden und 450.- Fr. pro Kurstag kosten. In diesen möchte er sein «tiefes Begreifen des Wissens» weitergeben. Diese Informationen über seine Kurse kann man seinem Telegram Account «Ex habitus» entnehmen.

So wie die meisten Verschwörungstheoretiker behauptet er, dass seine Ansichten keine Behauptungen und Verschwörungstheorien seien, sondern rein auf Fakten beruhen. Diese «Fakten» unterlegt er mit Quellen-Angaben und Aussagen von Personen, die so nicht existieren.

Durch die Staatsverweigerung entstehen bei vielen Personen finanzielle Schäden, da sie sich mitunter weigern, Steuern oder Bussen zu zahlen und dadurch in Schulden verfallen. Dies kritisiert auch Icon, der angibt, dass mehr als 300 Personen mit solchen Problemen hilfesuchend zu ihm gekommen seien. Diese Fälle hätte er kostenlos behandelt. Dabei kann man kritisieren, dass Icon den Schaden nicht sich selbst zuschreibt, sondern die Schuld auf ähnliche Organisationen schiebt, die seine Inhalte falsch weitergegeben hätten.

www.rechtsbankrott.ch

Telegram – Ex habitus: 663 Mitglieder

Activist NGO
Industriestrasse 12
6210 Sursee

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