Christiana Schweizer
Christiana Schweizer erlebte eine schwere Kindheit. Sie erzählt davon, wie ihre Mutter ein Kriegstrauma hatte und sie, als sie sieben Jahre alt war, für Ungehorsam züchtigte und dabei die Kontrolle verlor. Bereits in jungen Jahren habe sie daher Suizidpläne geschmiedet und habe letztlich zu Gott gebetet (dabei erwähnt sie, dass sie katholisch aber nicht christlich aufgewachsen sei).
Auf ihrer Website beschreibt sie ihr Leben sehr ausführlich und berichtet davon, wie sie mit 22 Jahren von ihrer grossen Liebe «verlassen» wurde, nachdem sie sich gegen die Heirat entschloss. Sie arbeitete lange in Pforzheim, wo sie sich einen Namen als Schmuckherstellerin machte und schliesslich Geschäftsführerin in einem namhaften Juwelier in Stuttgart und München wurde.
Sie erklärt, wie ihre Karriere nach einem Verleumdungsakt aus dem Team und ihrem Umgang damit endete und sie sich von einem Partner trennte, der stark depressiv war. Ausserdem erkrankte ihre Mutter an Krebs und gab ihr die Schuld dafür.
Christiana Schweizer buchte in dieser Zeit ihre erste Seelenreise und habe dadurch zu sich selbst gefunden. Sie traf einen Gesichtsleser, der ihr ihre Lebensaufgabe erklärte und besuchte Kurse und Sitzungen bei ihm.
So soll er ihr in einem Reading erklärt haben, dass ihre Lebensaufgabe mit dem Archetyp «Magier der Nacht» verbunden sei, der Aufgaben erledige, die andere nicht übernehmen wollen. Da war für Christiana klar, dass all ihre negativen Erfahrungen, die sie so ausführlich beschrieben hat, für ihren Seelenplan nötig waren.
Die Puzzleteilen setzten sich zusammen. Sie lernte, dass das Luftkriegen für Freiheit stehe und sie erkannte, dass sie noch immer nicht frei war, weil sie als Kind ihre Nase gebrochen hatte und durch eine Hausstaubmilbenallergie immer schlecht Luft bekam.
Nach all diesen Erkenntnissen zu ihrem Dasein entschied sie sich dafür, ihr Leben im Augenblick zu leben und begann mit dem Fallschirmspringen. Bei einem Flug dachte sie sich, dass sie ihr Selbst nun «der Führung» übergebe und daraufhin öffnete sich ihr Schirm im freien Fall nicht. Dennoch konnte sie dank ihrer Reaktion sicher landen. Sie entschied, dass ihr ein neues Leben geschenkt worden war und sie nie mehr in die Opferrolle zurückkehren wollte. Daher wechselte sie ihren Wohnort und trennte sich von Haus, Möbel, Kleider und Schuhe.
Seither widmet sie ihr Leben der Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung. Dafür hat sie das Institut für Bewusstes Sein gegründet, über das sie heute diverse Kurse und Ausbildungen (insbesondere zur Hypnose) anbietet.
Zudem hat sie das Buch «Bewusstes Sein Erschafft Realität» geschrieben.
Christiana Schweizer vertritt ein esoterisches Weltbild, das von Engeln, Seelenreisen und Hypnose geprägt ist.
Christiana Schweizer bietet Sitzungen, Seminare, Mentoring, Master Class und Unternehmens-Prozesse an. In ihren Sitzungen und Seminaren geht es um Persönlichkeitsentwicklung, Face Reading und Bewusstseins-Training. Die Master Class geht es um einen Bewusstwerdungsweg, in der herausgefunden werden soll, was die jeweilige Lebensaufgabe ist und alles in Schwingung gebracht wird.Der Unternehmens-Prozess richtet sich an Unternehmen, die eine Entwicklung anstreben.
Facebook: 282 Followers
YouTube: 945 Followers
Kurzberatung telefonisch: ab 55 Euro
Intensivberatung online: ab 111 Euro
Seminare: 300 Euro
HypnoSpirit Sitzung/Pakete: 555-2222 Euro
Als problematisch kann Christina Schweizers Ansicht über Täter- und Opferrollen gesehen werden, die davon ausgeht, dass man sich im Leben für alles entscheidet, Schöpferin oder Schöpfer ist und man sich daher selbst in die Opferrolle begibt. Aus ihrer Geschichte, die sie auf ihrer Website beschreibt, geht hervor, dass sie die Opferrolle gegenüber ihrer Mutter eingenommen habe, als diese auf sie losging und drohte, sie zu schlagen, bis das Blut spritzt.
«Die Erkenntnis, dass ich dieses Leben, inklusive dem Ausbruch des Kriegstraumas meiner Mutter, SELBST so geplant hatte, ließ mich wieder die Selbst-Verantwortung für mein Leben übernehmen. Ich erkannte so, dass es nicht einmal der Vergebung bedurfte. Denn was hätte ich wem vergeben können? Die Seele meiner Mutter hatte auf Bitten meiner Seele diese Täterrolle übernommen, damit ich all diese Erfahrungen eines Opfers machen konnte. Somit erkannte ich, dass es so etwas wie Schuld, gar nicht gibt und folglich auch nichts zu vergeben.»
Und später:
«Dies ist jedoch noch nicht alles. Ich erkannte dadurch auch, dass nichts und niemand mich je verletzt, abgelehnt oder entwürdigt hatte. Dies war alleinig der Plan meiner Seele. Folglich erkannte ich daraus, dass ich SELBST entscheide, ob ich meine Schöpfermacht abgebe und mich in die Opferrolle begebe. Ganz egal, was im Außen passiert, es ist meine Entscheidung, ob ich mächtiger Schöpfer bleibe und unverletzbar bin oder, ob ich mich in die Opferrolle begebe und mich verletzen lasse.»
Täter- und Opferrolle werden in solchen Denkschemata, die unter einigen Vertreterinnen und Vertreter der esoterischen Szene verbreitet ist, ausgetauscht und nehmen Opfer klar in die Verantwortung für ihren Schmerz. Dieses Denken ist neben der oben beschriebenen Vorstellung besonders auch dann problematisch, wenn es beispielsweise um Krankheiten und dergleichen geht, für die man – gemäss dieser Vorstellung – ebenfalls verantwortlich ist.