Willhelmine

«Willhelmine», immer mit Doppel-l geschrieben, ist das Pseudonym der Ostschweizer Sensitiven Walburga Grütter.

Willhelmine ist römisch-katholisch und führt eine Gesundheitspraxis in Lichtensteig, in welcher sie Kurse in Heillichtatmen, Heilenergie und anderen alternativ-spirituellen Themen anbietet. Sie ist seit Ende der 1980er-Jahre Teil einer Meditationsgruppe, die auch Kontakt zu Verstorbenen pflegt.

Im Jahr 2012 berichtete Willhelmine als «Frau G. in der Ostschweiz» im Youtube-Kanal «Empirische Jenseitsforschung» unter dem Titel «Begegnungen mit Seelen» von ihren Eindrücken, die sie als Erlebnisse mit Verstorbenen deutet.

In den 2010er Jahren publizierte Willhelmine ihr erstes Buch: «Wir leben weiter. Seelen melden sich. Eine Sensitive berichtet», herausgegeben von ihrem eigenen Bücherdienst in Lichtensteig. In diesem Werk erzählt die Autorin von ihren Begegnungen mit Verstorbenen und wirbt für das Gebet für Verstorbene, das diesen sehr helfe.

2019 erschien Willhelmines zweites Buch: «Wozu sind wir auf Erden? Engel wollen uns den Weg zeigen. Verstorbene beklagen ihr Unwissen.» In diesem Werk vertritt Willhelmine die theosophische Weltsicht der Geistigen Loge Zürich, wie sie in den Publikationen des ABZ-Verlags in Zürich propagiert wird. Willhelmine meint denn auch, dass sie die Bücher des ABZ-Verlags intensiv studiert hat.

2021 publizierte Willhelmine ihr drittes Werk: «Das Leuchten der Gebetskraft», das neben Berichten von Begegnungen mit Verstorbenen auch Gebete enthält, die für Verstorbene besonders hilfreich seien. Dieses Büchlein hat Willhelmines Bücherdienst zu Beginn des Jahres 2022 an diverse Insitutionen aus dem Seniorenbereich versandt, wodurch ihr Wirken eine gewisse öffentliche Aufmerksamkeit erhielt.

In ihrem ersten Buch bringt Willhelmine die Vorstellung, dass Verstorbene bei ihrer eigenen Abdankungsfeier anwesend sein und meist vorne stehen müssten. Willhelmine nimmt sie dann jeweils da wahr. Später suchen die Verstorbenen sich ihren Weg ins Jenseits und gelangen zu den Geistern, die ähnlich gelebt haben wie sie: «Die Guten zu den Guten, die Garstigen zu den Garstigen», betont Willhelmine öfter.

Willhelmine begegnet aber auch zuhause und unterwegs Gestalten, die sie als Verstorbene deutet, und mit welchen sie kürzere oder längere Gespräche führt. Meist äussern sich die Verstorbenen unzufrieden und beklagen sich mitunter über die Zustände im Jenseits, wo es ihnen am für sie vorgesehenen Ort nicht gefalle, weshalb sie wieder auf die Erde gekommen sind.

Hilfreich für Verstorbene seien, so betont es Willhelmine immer wieder, Gebete, weshalb sich Verstorbene um Meditationskreise wie denjenigen von Willhelmine sammeln würden. In diesem Zusammenhang beklagen die Verstorbenen, dass in Kirchen nicht mehr so oft gebetet werde wie früher.

Das zweite Buch von Willhelmine führt die theosophischen Vorstellungen der Geistigen Loge Zürich ein, wie sie die Bücher des ABZ-Verlages propagieren, die Willhelmine gelesen hat: Die Seelen der Menschen sind die gefallenen Engel des Engelsturzes mit Luzifer, die sich dann durch Reinkarnation von Leben zu Leben über niederere Existenzformen bis zum Menschen und schliesslich zurück in den Himmel hocharbeiten müssen. Zur Vorstellungswelt des ersten Buches besteht eine gewisse Spannung, die auch im zweiten Buch fortlebt.

Der Bücherdienst vertreibt die Bücher von Willhelmine.

Willhelmine
c/o Bücherdienst
Austrasse 2b
9620 Lichtensteig

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